Stücke

Herzlich Willkommen

hw 3Das neue Stück von Peter Hauser für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene:

Was für eine Freude - sie kommt!

Tochter Annika, die so lange weg war. Sie kommt zu einem längeren Besuch.

Vielleicht bleibt sie ja auch - für immer!?

Mama kann es kaum erwarten ihre Tochter in die Arme zu schließen. Alles muss perfekt sein, das Türschild mit „Herzlich Willkommen“ drauf, die Blumen, die Musik und natürlich auch das Begrüßungsessen.

Und weil Tochter Annika so Sehnsucht nach Maultaschen hatte, hat Mama Maultaschen vorbereitet.

Nein, nicht die fertig Abgepackten - Selbstgemachte müssen es schon sein.

Wie früher.

Annika kommt, glücklich, aber auch müde nach einer sehr langen Reise und nun soll sie Maultaschen kochen und alle Fragen beantworten … und ... schon sind Mutter und Tochter wieder dort, wo sie so oft waren. Sie „verstehen“ sich nicht. Sie streiten und sie versöhnen sich, um wieder zu streiten. ...
Annika:     Erzähl mir was.
Mutter:      Was?
Annika:     Eine Geschichte, wie früher.
Mutter:      Es war einmal?
Annika:     Erfinde eine.
...

Das alles machen sie, während sie die Maultaschen zubereiten.

Während der Streitereien, des Zanks und der Versöhnung kommen sich Mutter und Kind einander näher und irgendwann erzählen sie sich Dinge, die sie sich bisher verschwiegen hatten.

Und die „Herrgottsbscheisserle“? –
auch die werden zubereitet und alle, die dabei zusehen, dürfen davon kosten.

 

 

Katzen-Spiel

katzenspielEine Tragikomödie über Eifersucht, Sehnsucht und Liebe ... Ungarn in den 50er Jahren - realsozialistische Verhältnisse prägen das Leben der Menschen.
Vor diesem Hintergrund spielt sich auch der Alltag von Erszi Orbán ab, einer verwitweten 60jährigen, liiert  mit Viktor, einem ausrangierten Opernsänger,
der wiederum ein Auge auf ihre Freundin Paula wirft.
Aus der westlichen Perspektive beobachtet und kommentiert Giza, ihre an den Rollstuhl gefesselte Schwester, argwöhnisch das Treiben.
Auch Erszis erwachsene Tochter macht sich bereits Sorgen um ihre Mutter. 

Peter Hauser bearbeitete frei den Kurzroman von István Örkény für das Ensemble des Kleinen Theater in Schwäbisch Hall. 
Örkény war ein ungarischer Schriftsteller und Dramatiker, der Mitte der sechziger Jahre begann, einige seiner Kurzromane für die Bühne zu bearbeiten. Als erstes dieser Stücke wurde 1967 "Tóték" (Familie Tót) aufgeführt. Seit dieser Aufführung gilt Örkény als Begründer des ungarischen absurden Theaters. 1969 folgte dann "Macskajáték" (Katzen-Spiel). Auch diese absurde Komödie geht auf einen Kurzroman aus den sechziger Jahren zurück. Örkény gestaltet darin die Geschichte einer Frau um die sechzig, die in einem sonderbaren Dreiecksverhältnis mit allen von der Leidenschaft diktierten Mitteln um ihre Liebe, und damit um ihre Selbstbehauptung und Menschenwürde kämpft. Dieser Kampf gegen das Naturgesetz des Alterns erscheint komisch und hat dennoch Größe. Frau Orbán lehnt sich gegen die Einsamkeit auf und hilft dabei auch anderen aus der seelischen Not. Mit einem grotesken Katzen-Spiel, einem Miauen hinüber und herüber, bewahrt sie ihre Nachbarin Mäuschen vor der völligen Vereinsamung. Schließlich kommt ihre im Ausland lebende Schwester Giza zu Besuch, und hat Teil an dem lächerlichen, doch zutiefst humanen Katzen-Spiel des Alters. Wie in Familie Tót bedient sich Örkény auch hier des Mittels der grotesken Überzeichnung. 
Das bekannteste Werk von Örkény sind seine Minutennovellen. Mit diesen begründete er eine neue Gattung in der Literatur. Die Minutennovellen entstanden eigentlich als Lockerungsübungen während seiner Arbeit an den Romanen. Sie zu lesen dauert höchstens eine Minute, weshalb sie für die heutige moderne und schnelllebige Zeit wie geschaffen zu sein scheinen. In seinen Kurzgeschichten schildert Örkény das Alltägliche, das Banale, führt dieses aber regelmäßig ins Absurde.
Gleichzeitig wird der Leser herausgefordert, weiterzudenken, da die Minutennovellen oft mit einem offenen Ende versehen sind, das zum Weiterspinnen der Geschichte anregt. Eine erste Tranche dieser über 400 Minutennovellen erschien 1967. Weitere wichtige Werke sind der Roman "Eheleute" (1956), "Prinzessin von Jerusalem" (1966), "Familie Tót", ein absurdes Drama, "Blutsverwandte" (1975) und die Tragikomödie "Katzen-Spiel".
2004 wurde das frühere Klein Madách Theater (Madách Kamara) in Budapest nach István Örkény benannt (Örkény Színház).

 

Geheime Geheimnisse

geheime g_1Ein Theaterstück um Geheimnisse und Vertrauen,
das neue Stück aus der KreativWerkstatt, gemeinsam mit den Darstellerinnen entwickelt:

Zum Abschluss des Schuljahres gibt es ein Fest - wie immer.

In diesem Jahr aber soll getanzt werden. Nach einer Choreografie.

Gut soll es aussehen und wirken. Entsprechend wird geübt.

Wo das Ganze stattfindet?

Wir befinden uns in einem Mädcheninternat.

Die 7.Klasse will sich mit einem fulminanten Tanz zum Ferienbeginn verabschieden.

Die Proben sind nicht einfach, denn so manche Auseinandersetzung und Unstimmigkeiten behindern die Probenarbeit … und es gibt auch noch Geheimnisse!

Irgendwas soll geschehen? Was? Wird die Feier gestört?

Wer hat was vor?

Und warum liegt ein Mädchen spät nachts bewusstlos im Tanzraum?

 

Josef und Maria

josef-maria
Ein Schauspiel
Heiligabend nach Ladenschluss, die letzten Kunden sind mit Geschenken nach Hause geeilt ...
Jetzt beginnt für die Putzfrau Maria die Schicht; in der Möbelabteilung begegnet sie Josef, dem Mann von der Wach- und Schließgesellschaft. Zunächst zögernd erzählen sie einander aus dem Leben –
Komisches mischt sich mit Tragischem, Gegenwart mit Vergangenheit, Härte mit Sentimentalität.
Zwei ältere Menschen mitten in der Warenpracht eines Kaufhauses: übriggeblieben, lächerlich geworden. Wenn da nicht die Liebe wäre ...
Dieses „Weihnachtsmärchen für Erwachsene“ wurde 1980 im Wiener Volkstheater uraufgeführt,
in 21 Sprachen übersetzt und steht weltweit immer noch auf den Spielplänen.

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Rotkäppele - das märchenhafte Clowntheater

rotkaeppele„Rotkäppele“ - ein märchenhaftes Clowntheater
von und mit Veronika Kirchner-Rapp und Gabriele Scherrer,
frei nach Gebrüder Grimm, Regie: Peter Hauser
„... Ganz in der Tradition großer Komiker, mit clownesken Elementen und wenig Mitteln, ... schaffen es die beiden Schauspielerinnen ... die Fantasie der Märchenwelt bei den großen und kleinen Zuschauern zu beflügeln. Verführt und verzaubert werden bei diesem herrlich witzigen Spiel nicht nur die Zuschauer, auch die beiden Clowninnen intrigieren, bestechen und vergiften sich im Spiel, um sich immer wieder neu zu verwandeln und märchenhafte Bilder entstehen zu lassen.

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König Drosselbart

drosselbartStück von Peter Hauser, frei nach Gebrüder Grimm:

... es war einmal ein König, der war von seinem Haushofmarschall zur Marionette gemacht worden. Das tägliche höfische Ritual dreht sich um des Königs Leidenschaft für das Schachspiel sowie um die Bedürfnisse der verwöhnten Prinzessin. Um endgültig die Macht zu gewinnen, strebt der Haushofmarschall seine Vermählung mit der Prinzessin an - zum Argwohn der höfischen Gesellschaft.

… bis ein fremder König das Schloss betritt, der ebenfalls um die Hand der schönen Prinzessin anhält.
... ein ungleicher Kampf um Macht, Intrige und Liebe entbrennt!
… mit welchen Folgen zeigte das Stück aus der Haller TheaterWerkstatt.

Die elfte und letzte Aufführung war am 20.Februar 2011.

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Malfälscher - Holzdiebstahl am Kocher

malfaelscherMalfälscher — Holzdiebstahl am Kocher
von Peter Hauser

Ein paar Jahrzehnte nach dem 30jährigen Krieg – ein Dorf nahe am Kocher.
Bauern und Gesinde schlagen das Holz, schälen die Rinde und ziehen die Stämme mit Ihren Ochsen zum Fluss. Auf dem Wasser findet das Holz dann seinen Weg nach Hall – zu den reichen Siedern.

Dann wird das Leben der Menschen von einem Unglücksfall überschattet. War es ein Unfall? Oder geschah es in der Absicht, einen Mitwisser für immer zum Schweigen zu bringen?

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ICH ... bin Schauspielerin

ich-bin-schauspielerinSie hatte die Aufnahmeprüfung in die Schauspielschule nicht bestanden. Dabei hatte sie sich so gut vorbereitet. Das machte sie schon immer so.
Damals, als sie noch in einem Amateurtheater spielte und voll Enthusiasmus ihre Rolle studierte, sich darauf einstellte.
Damals, als sie ihr Abitur nicht bestand, weil sie zu intensiv und laut über die Galotti nachdachte, diese sogar spontan spielte.
„Sie ist impulsiv, konsequent und leider mit zuwenig Distanz ausgestattet,“ so jedenfalls beurteilten sie die Jurys an den Schauspielschulen.

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herzlichwilkommen


Herzlich Willkommen
Beginn: 12.02.2012, 16:00
Ort: Theatersaal, Altes Schlachthaus

Herzlich willkommen
Beginn: 04.03.2012, 16:00
Ort: Theatersaal, Altes Schlachthaus


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