ICH ... bin Schauspielerin

Sie hatte die Aufnahmeprüfung in die Schauspielschule nicht bestanden. Dabei hatte sie sich so gut vorbereitet. Das machte sie schon immer so.
Damals, als sie noch in einem Amateurtheater spielte und voll Enthusiasmus ihre Rolle studierte, sich darauf einstellte.
Damals, als sie ihr Abitur nicht bestand, weil sie zu intensiv und laut über die Galotti nachdachte, diese sogar spontan spielte.
„Sie ist impulsiv, konsequent und leider mit zuwenig Distanz ausgestattet,“ so jedenfalls beurteilten sie die Jurys an den Schauspielschulen.
Aber, sie gab nie auf. Nun nannte sie sich Marie-Claire. Sie blieb Schauspielerin, richtete ihr Leben danach aus.
In dem Theaterstück ICH..... bin Schauspielerin lädt M.C. in ihre Privaträume ein, erzählt und spielt ihr Leben.
Das ist ihr Engagement: ihre private Welt.
Ein heiter, melancholischer Monolog über Träume und Wirklichkeit.
„Geschrieben hat die Tragikomödie Peter Hauser. ... Er hat damit ein zeitgemäßes Werk geschaffen – gerade heute, wo durch die Probleme am Arbeitsmarkt viele Menschen wieder in ihren „Kinderzimmern“ sitzen und jahrelang auf ein „Engagement“ warten. Auch deshalb kann man dem Stück wünschen, dass es ebenfalls an anderen Theatern aufgeführt wird. ...
Elke Feucht beweist sich wieder einmal als ausgezeichnete Schauspielerin. Wundervoll füllt sie Peter Hausers originelle Regie mit Leben ... mit ungeheurer Wandlungsfähigkeit schlüpft sie in etwa zehn verschiedene Rollen ... Ein vergnüglicher Theaterabend ...“